Nachfolgekrise gelöst:
Gen Z darauf vorbereiten, die Führung zu übernehmen
SimuPro unterstützte ein führendes Ingenieur- und Innovationsunternehmen dabei, eine 35-jährige Führungslücke zu überbrücken – mit einem maßgeschneiderten, zehnmoduligen Simulationsprogramm für die Nachfolgeplanung in einem Unternehmen mit 63 Mio. EUR Umsatz, mehr als 280 Mitarbeitenden und Projekten im gesamten DACH-Raum.
Herausforderungen des Kunden
Der Kunde ist ein führendes Ingenieur- und Innovationsunternehmen mit langer Tradition. Ein massiver demografischer Wandel schuf jedoch eine tiefe Kluft zwischen der langjährigen Führungsgeneration und ehrgeizigen jungen Talenten und gefährdete damit die künftige Stabilität der Führung.
Generationskonflikt
Eine erhebliche Altersspanne von 23 bis 58 Jahren führte zu Reibungen zwischen der Erfahrung der langjährigen Führungsgeneration und dem Ehrgeiz der jungen Talente.
Verborgene Komplexität
Nachwuchsführungskräfte mit hohem Potenzial unterschätzten die Komplexität sowohl der Büroplanung als auch der Realität auf der Baustelle.
Ziel des Kunden
Erfahrene und junge Führungskräfte zu einem leistungsstarken Team entwickeln und die Komplexität von Führung greifbar machen.
Die Lösung
In enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung entwickelte SimuPro ein umfassendes zehnmoduliges Führungskräfteprogramm. Es war darauf ausgerichtet, die Lücke zwischen Theorie und Praxis über einen längeren Zeitraum hinweg zu schließen, sodass die 29 Teilnehmenden gemeinsam wachsen und das Gelernte schrittweise anwenden konnten.
Das Simulations-Highlight: Diese Lernreise umfasste auch eine zweitägige Intensivsimulation. In Zweierteams führten die Teilnehmenden zehn virtuelle Abteilungsteams und bewältigten vielfältige Herausforderungen aus der Praxis – von Delegation und Mitarbeitergesprächen bis zum Umgang mit Produktionsengpässen. In diesem geschützten Lernraum konnten sie die Inhalte der zehn Module erproben, ohne reale Unternehmensprojekte zu gefährden.
Dieses Tandemmodell förderte einen direkten Austausch: Nachwuchsführungskräfte mit hohem Potenzial lernten strategische Entscheidungsfindung, während erfahrene Führungskräfte die Komplexität modernen Managements unmittelbar erlebten.
"Die zweitägige Simulation bot intensive, praxisnahe Lernerfahrungen in einem sicheren Umfeld. Hier wurde die Theorie aus den zehn Modulen für die jungen Führungskräfte erstmals greifbar und unmittelbar anwendbar."
Weitere Vorbereitungen für den Simulator:
Abstimmung auf den Lehrplan
Abgleich der Szenarien mit den Inhalten der zehn Module.
Führung im Tandem
Konfiguration des Simulators für Führung im Tandem.
Komplexe Szenarien
Entwicklung von Szenarien für Delegation und Konfliktmanagement.
Langfristige Nachverfolgung
Nachverfolgung von Verhaltensmustern über den gesamten Programmverlauf hinweg.
Die Implementierung
Die Teilnehmenden: Eine anspruchsvolle Gruppe von 29 Führungskräften im Alter von 23 bis 58 Jahren, für die eine Brücke zwischen digitaler Souveränität und langjähriger Erfahrung geschaffen werden musste.
Virtueller Auftakt (90 Min.): Ein essenzieller Baustein, um die ältere Generation mit der Benutzeroberfläche und die jüngere Generation mit dem komplexen Geschäftskontext vertraut zu machen.
Zentrale Simulationsziele
Engpässe managen
Umgang mit plötzlichen Produktionsstopps und Ressourcenengpässen unter Zeitdruck.
Nachfolgeplanung
Identifizierung und Entwicklung potenzieller Nachfolger innerhalb der simulierten Teams.
Komplexe Delegation
Lernen, Aufgaben zwischen Büropersonal und Mitarbeitenden vor Ort effektiv zu delegieren.
"Die Simulation schuf echte Augenhöhe. Die 23-Jährigen brachten digitale Souveränität ein, während die 58-Jährigen ihre Erfahrung teilten. So entstand ein echter Dialog auf Augenhöhe."
So entstand ein sicheres Umfeld, in dem junge Führungskräfte in kurzer Zeit wertvolle Erfahrungen sammeln und unmittelbar anwenden konnten.
Die Wirkung
(Validierung durch 29 Teilnehmende)
- 100% der gemischten Teams lösten die Krisenszenarien erfolgreich und zeigten, dass Diversität zu besseren Entscheidungen führt.
- 95% der Junior-Führungskräfte berichteten nach der Simulation von deutlich größerem Selbstvertrauen bei der Führung älterer Teammitglieder.
- Sichtbarer Wissenstransfer: Die erfahrenen Mitarbeitenden nahmen digitale Tools schneller an, während die jüngeren Mitarbeitenden mit größerer Ruhe und Klarheit Entscheidungen trafen.
- 100% bewerteten das „Tandemmodell“ als die effektivste Lernmethode im Vergleich zu traditionellen Seminaren.
Zukunftssicherung des Führungsnachwuchses: Das Programm erwies sich in der Entwicklung junger Führungskräfte als so erfolgreich, dass HR entschied, es dauerhaft fortzuführen.
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Verbindlicher Entwicklungsschritt: Die SimuPro Academy ist nun ein zentraler Entwicklungsschritt für alle Mitarbeitenden mit hohem Potenzial vor einer Beförderung.
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Höhere Mitarbeiterbindung: Die Fluktuationsrate junger Ingenieurinnen und Ingenieure sank, weil sie spürten, dass in ihre Entwicklung investiert und ihnen Vertrauen entgegengebracht wurde.
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Kulturwandel: Die „Wir-gegen-die“-Mentalität wich einer Kultur, die digitale Fähigkeiten und Erfahrung gezielt miteinander verbindet.