Nachfolgekrise gelöst
Gen Z darauf vorbereiten, die Führung zu übernehmen
"Wie ein Traditionsunternehmen ein Team im Alter von 23 bis 58 Jahren vereinte, um sein zukünftiges Vermächtnis zu sichern."
Das Unternehmen:
Herausforderungen des Kunden
Der Kunde ist ein führendes Ingenieur- und Innovationsunternehmen mit einer reichen Geschichte. Ein massiver demografischer Wandel schuf jedoch eine tiefe Kluft zwischen der erfahrenen „alten Garde“ und den ehrgeizigen jungen Talenten, was die zukünftige Stabilität der Führung bedrohte.
Generationskonflikt
Eine massive Alterslücke (23-58) sorgte für Reibung zwischen der Erfahrung der „alten Garde“ und dem Ehrgeiz des „jungen Wilden“.
Verborgene Komplexität
Junge High-Potentials unterschätzten die Komplexität, sowohl die Büroplanung als auch die Realität auf der Baustelle.
Ziel des Kunden
Erfahrene und junge Führungskräfte zu einem geschlossenen Team vereinen und die Komplexität der Führung greifbar machen.
Die Lösung
In enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung entwarf SimuPro ein umfassendes zehn-moduliges Führungskräfteprogramm. Es war darauf ausgelegt, die Lücke zwischen Theorie und Praxis über einen längeren Zeitraum zu schließen, sodass die 29 Teilnehmer gemeinsam wachsen und das Gelernte schrittweise anwenden konnten.
Das Simulations-Highlight: In diese Reise war eine zweitägige Intensivsimulation integriert. In Zweierteams führten die Teilnehmer zehn virtuelle Abteilungsteams und bewältigten vielfältige Herausforderungen aus der Praxis – von Delegation und Mitarbeitergesprächen bis hin zum Management von Produktionsengpässen. In dieser „Safe Zone“ konnten sie die Theorie der 10 Module testen, ohne reale Unternehmensprojekte zu gefährden.
Dieses Setup in Paaren erzwang einen direkten Austausch: Junge High-Potentials lernten strategische Entscheidungsfindung, während erfahrene Hasen die Komplexität modernen Managements hautnah erlebten.
"Die zweitägige Simulation bot intensive, praxisnahe Lernerfahrungen in einer sicheren Umgebung. Hier wurde die Theorie aus den 10 Modulen für die jungen Führungskräfte endlich zur Realität."
Weitere Simulator-Vorbereitungen:
Abstimmung auf den Lehrplan
Synchronisierung von Szenarien mit der Theorie der 10 Module.
Führung im Tandem
Einrichtung des Simulators für Zweierteams.
Komplexe Szenarien
Skripting von Ereignissen für Delegation und Konflikte.
Langfristiges Tracking
Verfolgung des Verhaltens über das gesamte Programm hinweg.
Die Implementierung
Die Teilnehmer: Eine anspruchsvolle Mischung aus 29 Führungskräften im Alter von 23 bis 58 Jahren, die eine Brücke zwischen Digital Natives und erfahrenen Hasen erforderte.
Virtuelles Kick-off (90 Min.): Wichtig, um die ältere Generation mit der Benutzeroberfläche und die jüngere Generation mit dem komplexen Geschäftskontext vertraut zu machen, bevor es losging.
Zentrale Simulationsziele
Engpässe managen
Umgang mit plötzlichen Produktionsstopps und Ressourcenengpässen unter Zeitdruck.
Nachfolgeplanung
Identifizierung und Entwicklung potenzieller Nachfolger innerhalb der simulierten Teams.
Komplexe Delegation
Lernen, Aufgaben zwischen Büropersonal und Mitarbeitern vor Ort effektiv zu delegieren.
"Die Simulation schuf Augenhöhe. Die 23-Jährigen beherrschten die digitalen Tools, während die 58-Jährigen ihre Weisheit teilten. Sie fingen endlich an, einander zuzuhören."
Dies schuf ein sicheres Umfeld, in dem junge Führungskräfte in nur wenigen Tagen extrem viel Wissen, besonders von ihren erfahrenen Kollegen, gewinnen konnten.
Die Wirkung
(Validierung durch 29 Teilnehmer)
- 100% der gemischten Teams lösten die Krisenszenarien erfolgreich und bewiesen, dass Diversität zu besseren Entscheidungen führt.
- 95% der Junior-Führungskräfte berichteten von deutlich mehr Selbstvertrauen bei der Führung älterer Teammitglieder nach der Simulation.
- Sichtbarer Wissenstransfer: Die erfahrenen Mitabeitenden nahmen digitale Tools schneller an, während die jüngeren Mitarbeitenende in aller Ruhe wichtige Entscheidungen trafen.
- 100% bewerteten das „Tandem-Setup“ als die effektivste Lernmethode im Vergleich zu traditionellen Seminaren.
Zukunftssicherung des Führungs-Nachwuchs: Das Programm war so erfolgreich in der Reifung der jungen Führungskräfte, dass HR beschloss, es auch in Zukunft weiterzuführen.
-
Obligatorischer Schritt: Die SimuPro Academy ist nun eine wichtige Voraussetzung für jeden „High Potential“ vor einer Beförderung.
-
Höhere Mitarbeiterbindung: Die Fluktuationsrate bei jungen Ingenieuren sank, da sie spürten, dass in sie investiert und ihnen vertraut wurde.
-
Kulturwandel: Die „Wir gegen die“-Mentalität verschwand und wurde durch eine Kultur aus „Digitalen Fähigkeiten + Erfahrung“ ersetzt.